Autorenname: Ulf Schärling

Das Vereinsheim der SG Höver an der Schützenstraße platzte am Abend des Gründonnerstages aus allen Nähten. 66 Interessierte nahmen kurz vor Ostern das Luftgewehr in die Hand, um auf dem Schießstand möglichst oft ins Schwarze zu treffen. Beim Eierschießen erhielt man für jede geschossene „10“ ein Hühnerei. Für fünf Sätze mit jeweils fünf Schüssen kamen noch zehn Eier dazu. Die beteiligten Schützinnen und Schützen hatten am Ende insgesamt 1641 Eier „erschossen“. Als größte Eiersammlerin stellte sich Birgit Borchert heraus, die 61 Eier erhielt. Gefolgt von Christian Groth mit 47 und Nicole Kipka mit 46. Zu den Eiern gab es noch einen Schokohasen.

Im Vier-Pfannen-Betrieb wurden anschließend durch fleißige Schützinnen der SG Höver Spiegeleier und Rührei aus mehr als 200 gespendeten Eiern zubereitet und von den Besucherinnen und Besuchern beim gemütlichen Ausklang des Abends verköstigt.

„Wir sind hocherfreut über die große Beteiligung am Eierschießen. Ich muss noch Eier nachliefern. Und es waren wieder mal viele Menschen dabei, die nicht Mitglied im Schützenverein sind. Vielleicht ist ja das Interesse am Schießsport geweckt worden.“ hofft Schießsportleiter Torsten Hein.

Das Schützenheim war gut besucht.

Matthias Haase und Torsten Hein präsentieren die Preise

Nicole Kipka, Chris Groth mit Eierkönigin Birgit Borchert

Käthe Wichmann und Birgit Borchert beim Eierbraten

Anastasia Siegismund schießt dem Vogel die Krone ab und wird erste Majestät des Jahres

Nachdem bereits im Januar mit dem Tag der Ehrungen, dem Neujahrspokalschießen und der Jahreshauptversammlung das Vereinsleben der SG Höver schon begonnen hatte, nahmen die Aktivitäten der Schützinnen und Schützen mit dem Vogelschießen am Freitag, 22. März, richtig Fahrt auf.

17 Schützinnen und 15 Schützen trafen sich im Vereinsheim an der Schützenstraße in Höver, um letztendlich einem kunstvoll gestalteten Holzvogel die Krone „abzuschießen“.

„Mit mehr als dreißig Teilnehmenden haben wir wieder das Vor-Corona Niveau erreicht.“ erläutert Schießsportleiter Torsten Hein. Die Schützenkönigin des letzten Jahres, Natalie Lehwaldt, eröffnete um ca. 19:30 Uhr das Schießen. Wie in den letzten Jahren entwickelte sich ein interner Wettstreit zwischen den Damen und Herren, wer denn nun die meisten Federn oder Krallen ergattern konnte.  Am Ende konnten die Herren mit elf zu sieben in dieser Kategorie triumphieren. Aber entscheidend war ja, wer die Krone und den Titel mitnehmen konnte. Nach einer stärkenden Pause mit Würstchen und Kartoffelsalat ging es in den Endspurt. Als Anastasia Siegismund gg. 23:40 Uhr das Gewehr ansetzte, hing die Krone nur noch an einem sprichwörtlichen seidenen Faden. Anastasia ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und erlangte mit einem sauberen Schuss die begehrte Trophäe. Das Jubeln war groß und bei der Damenseite noch ein bisschen größer.

„Wir freuen uns, dass Anastasia den zum 30. Mal ausgeschossenen Titel der Vogelkönigin errungen hat, und beglückwünschen sie ganz herzlich!“ freut sich der Titelträger der vergangenen zwei Wettbewerbe, Wolfgang Großmann. Der Vorsitzende der SG Höver widerspricht der vermeintlichen Schützen- bzw. Schützenfestmüdigkeit in Bezug auf die Schützengesellschaft Höver: „Wir haben innerhalb des letzten Jahres sieben Kinder bzw. Jugendliche und fünf Erwachsene neu in den Verein aufgenommen. Am Gründonnerstag veranstalten wir ein Eierschießen für Jedermann. Anfang April gibt es ein Mannschaftspokalschießen für örtliche Gruppierungen, dann beginnt auch das Königsschießen für Vereinsmitglieder und der Wettbewerb für die Volkskönigin bzw. den Volkskönig. Und in der Woche nach Pfingsten startet unser Schützenfest auf dem Festplatz in Höver mit großem Zelt, Autoscooter, drei Tage DJ Party und allem, was zu einem grandiosen Dorfschützenfest dazu gehört. Die Schützengesellschaft Höver erfreut sich bester Gesundheit. Natürlich freuen wir uns, wenn noch mehr Menschen mitmachen und helfen würden. Wir haben unsere Homepage (www.sg-hoever.de) aktualisiert und sind auch auf Facebook und Instagram präsent. Schauen Sie vorbei!“

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